Anja Walczak (24.06.2017 00:40)
Hilferuf verhallte am Telefonhörer
Katzenschnupfen kann tödlich enden, wenn er nicht behandelt wird. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Was machte ich also, als unsere drei Straßenkatzen mir mit vereiterten Nasen entgegenschnieften und nach Luft rangen? Ich alarmierte den Tierarzt, der an diesem Tag in Halle Wochenendbereitschaft hatte. Um zu verstehen, was ich jetzt schreibe, müssen Sie die Vorgeschichte kennen. Als mein Mann und ich vor zehn Jahren im hiesigen Mietshaus eine Wohnung bezogen, gab es hier viele Streuner. Die Tiere waren krank, abgemagert und scheu. Für jeden Menschen, der sich um Tiere kümmert, ist es selbstverständlich, solch eine Situation zu entschärfen und zu helfen. Wir fütterten sie, wir kümmerten uns um Medikamente und konnten sie mit Hilfe des Tierschutzes zur Kastration einfangen. Irgendwann wird auch die Nachbarschaft dafür belohnt, wenn es nämlich keine selbstverursachte „Katzenplage“ mehr gibt, die Tiere nicht mehr als Krankheitsüberträger gelten, weil sie schlicht und einfach gesund sind und sogar das Revier vom sogenannten „Ungeziefer“ (Mäusen, Ratten) freihalten. Von der Anfangs unüberschaubaren Katzenschar sind im Laufe der Jahre dank Kastration noch drei Katzen übrig. Was wir allerdings nie schafften: die Katzen mit in die Wohnung zu nehmen. Straßenkatzen gehen über Tische und Bänke, sie geraten regelrecht in Panik in fremden Räumen. Sie bleiben scheu, wir können sie beispielsweise nicht auf den Arm nehmen, das haben wir akzeptiert. Nun stellen Sie sich vor, dass die Katzen, um die man sich seit Jahren kümmert, plötzlich zum Notfall werden. Katzenschnupfen ist tatsächlich ein Notfall, weil die Tiere dann kaum Luft bekommen. Ich rief also an und schilderte der Tierarztschwester mein Anliegen. Sie erklärte mir, dass ich mit den Katzen vorbeikommen müsse. Der Tierarzt verschreibe nicht einfach ein Medikament, wenn er die Katzen nicht kennen würde. Als ich ihr zu verstehen gab, dass man scheue Tiere nur mit Katzenfallen einfangen kann, machte sich Ratlosigkeit breit. Erstens: Selbst der Tierschutz hat nur eine begrenzte Anzahl von Fallen. Fallen sind teuer und so schnell sich welche auszuborgen, geht nicht von heute auf morgen. Zweitens: Gelingt das im Fall des Falles bei einer Katze, hat man noch längst nicht die beiden anderen. Bei der Kastration hatte sich die Fangaktion über mehrere Wochen hingestreckt. Drittens: Wie lange hat man Zeit im Notfall? Die Schwester reichte den Telefonhörer an den Tierarzt weiter. Ich hatte kaum angefangen, meine Notsituation zu schildern, da unterbrach er mich barsch. Seine Schwester hätte mir doch bereits alles erklärt. Da gäbe es eine Vorschrift, dass er die Tiere sehen müsse, um Medizin gegen Katzenschnupfen zu verschreiben. Punkt. Eigentlich wollte ich ihm noch sagen, dass er ja vorbeikommen könne, um sich die Katzen anzuschauen, das sei vielleicht zielführender. Aber da hatte er den Telefonhörer bereits aufgelegt, ohne jede Verabschiedung, mitten im Gespräch. Was jeder Norm in punkto Höflichkeit widerspricht – selbst wenn das Sprechzimmer voll sein sollte.
Auch wenn es Menschen geben wird, die mein Engagement für eigentlich fremde Katzen (auch finanziell) nicht verstehen, mir ist das Leben dieser Tiere wichtig. Und das erwarte ich erst recht von einem Tierarzt. Es erschreckt mich, dass es Menschen gibt, die sich hinter vermeintlichen Vorschriften verstecken, statt eine Lösung zu finden. Zum Glück gibt es aber auch die anderen, nämlich jene, die einem helfen. Und das uneigennützig. Ich habe letztlich ein Medikament bekommen, das ich ins Futter mischen konnte. Die Katzen sind inzwischen alle wieder gesund. Viel Stress und im Zweifel der Tod sind ihnen erspart geblieben – dank eines Helfers, der mich in meiner Not angehört und verstanden hat.
Anne-Elisabeth Rebhan (10.05.2017 11:37)
Nachdem ich fast 2 h nach Öffnungszeitenbeginn wartete , dachte ich mir schon meinem Teil.( " nagut evtl. Ein Notfall " ) als ich dann aber den Lehrling fragte warum das so lange dauert, meinte er nur " Na,der TA kommt doch immer min 1 H nach den Öffnungszeiten!"
Okay, sorry das ich das nicht wusste wenn es heisst die Praxis macht um 15 uhr auf... :D
Letzendlich suchte er an meinem Kater krampfahaft nach Dingen die Geld bringen könnten.( wollte ihn ursprünglich schon kastieren lassen , da er frühreif war , ta empfahl aber noch zu warten. ) Auf einmal hatte er Flöhe , obwohl er 3 Wochen Zufuhr seine Flohkur bekam. Als ich alles verneinte das ich dass nicht möchte, sollte ich noch 8 Euro Beratungsgebühr bezahlen... für was ? Fürs Warten? Für die schroffen , schnippischen Antworten des Lehrlings? Und unwohle Gefühl...
Die TA Gehilfe ist unfreundlich und schroff. Ausserdem diskutieren TA & und Gehilfe gerne mal vor Patient & Kunde. Sehr unangenehme Situation.
Letztendlich bin ich gegangen, hab Zeit & Geld verschwendet und meinen Kater stressiges Warten angetan.
Im übrigen hatte mein Kater weder Flöhe , Läuse o. Zecken oder sonst was. Er war in einem super Gesundheitlichen Zustand.
Positiv ist der Umgang mit dem Kater gewesen. (Gewartet bis er aus Körbchen kam, nett zugeredet und sachte umgegangen beim anfassen.. )
Dennoch nicht zu empfehlen. Es gibt wirklich sehr viel Bessere Tierärtze in Halle, die preislich niedriger sind & die Kompetenz sehr hoch ist...
Kristin Reichert (28.04.2017 20:00)
Ich war einmal auf den Bereitschaftsarzt angewiesen .. EINMAL .. meine Hunden hat 24h nach ihrem Wurf eine Totgeburt bekommen .. ich wollte sichergehen das kein weiterer Welpe in ihr ist. Als Antwort am Telefon habe ich bekommen fahren Sie nach Leipzig in die Tierklinik .. mein Röntgengerät ist kaputt .. Ultraschall hab ich nicht und Abtasten ist immer so ne Sache .. boar also bin ich tatsächlich mit meiner hündin und 8 welpen 22 Uhr zum Feiertag nach Leipzig gefahren .. für meine Hündin war es purer Stress, sodass sie noch die Nachgeburt in das Auto meines Freundes gekotzt hat.
Ich frage mich wieso solch ein Tierarzt einen Bereitschaftsdienst antreten darf .. Ich War sehr enttäuscht über so viel Unkompetenz.
Susann Niedziella (17.02.2017 11:35)
Man hat einen Termin 9.00 Uhr und der Arzt kommt erst 1 Stunde später. Muss man der Katze 12 Stunden nichts essen lassen und dann wird gesagt man kommt nur mit Termin dran obwohl man einen hat und die Schwester ist auch noch so pampig zu einem. Da gehe ich nicht wieder hin, da suche ich mir einen anderen Tierarzt.
Elias Franke (30.09.2016 11:09)
Sehr nette und kompetent Beratung. Es kann vorkommen das man etwas länger warten muss aber das ist nicht die Regeln.
Was ich persönlich sehr gut finde ist das das Tier auch immer in aller Ruhe begrüßt wird und nicht so schnell wie möglich "abfertigt" wird.